Bildschirmgrößenrechner
Einer der größten Unterschiede zwischen LED-Displays und LCD-Displays ist die Flexibilität.
LED-Bildschirme lassen sich in nahezu jeder Größe individuell anpassen.
Bei der Bestimmung der richtigen Bildschirmgröße geht es jedoch nicht einfach nur darum, den Bildschirm so groß wie möglich zu gestalten.
Die drei wichtigsten Faktoren bei der Gestaltung der Bildschirmgröße
- Betrachtungsabstand
Je weiter das Publikum entfernt sitzt, desto größer muss die Leinwand in der Regel sein.
- Installationsumgebung
Die verfügbare Wandfläche, die Deckenhöhe und die baulichen Gegebenheiten beeinflussen die endgültige Bildschirmgröße.
- Inhaltstyp
Projekte mit hohem Präsentationsaufwand erfordern oft:
- breiteres Seitenverhältnis
- bessere Lesbarkeit
Bei Werbeprojekten können folgende Aspekte Vorrang haben:
- visuelle Wirkung
- immersiver Maßstab
Typische Empfehlungen zur Bildschirmgröße
Anwendung | Übliche Bildschirmgröße |
Konferenzraum | 110″–220″ |
XR Studio | Maßgeschneiderte Großprojekte |
Einzelhandelsgeschäft | 2 m – 10 m Breite |
Kirchenbühne | 4 m – 20 m Breite |
Außenwerbetafel | 10 m – 100 m+ |
Messestand | 3 m–8 m Breite |

Größer ist nicht immer besser
Überdimensionale LED-Bildschirme können manchmal Folgendes bewirken:
- ungünstige Betrachtungswinkel
- übermäßige Helligkeit
- Augenbelastung
- verschwendete Mittel
Dies kommt besonders häufig in kleinen Konferenzräumen vor.
Das richtige Seitenverhältnis des Bildschirms ist oft wichtiger als eine extreme Größe.
DDW Ingenieur Notizen
Bei vielen hochwertigen gewerblichen Projekten sind das Seitenverhältnis des Bildschirms und die Integration in die Installation wichtiger als die reine Größe.
Zum Beispiel:
Luxusgeschäfte setzen in der Regel eher auf eine optisch elegante Integration als auf überdimensionale Bildschirme.
Dagegen steht bei Außenwerbungsprojekten oft die maximale visuelle Wirkung im Vordergrund.