LED-Systeme für den Innen- und Außenbereich folgen einer völlig unterschiedlichen technischen Logik.
Viele Erstkäufer unterschätzen, wie unterschiedlich diese beiden Umgebungen tatsächlich sind.

Warum Projekte im Freien wesentlich anspruchsvoller sind
LED-Systeme im Außenbereich müssen unter folgenden Bedingungen im Dauerbetrieb laufen:
- Sonnenlicht
- Regen
- Wind
- Luftfeuchtigkeit
- Staub
- hohe Temperatur
Aus diesem Grund stehen bei Projekten im Außenbereich folgende Aspekte im Vordergrund:
- Abdichtung
- Wärmeableitung
- Tragwerkssicherheit
- hohe Helligkeit
Warum bei Innenraumprojekten der Schwerpunkt stärker auf der optischen Qualität liegt
In Innenräumen stehen in der Regel folgende Aspekte im Vordergrund:
- Sehkomfort bei Nahsicht
- feine Bilddetails
- elegantes Erscheinungsbild
- geräuscharmer Betrieb
Dies ist besonders wichtig in:
- Konferenzräume
- Kirchen
- Flagship-Stores im Einzelhandel
- Museen
- XR-Studios
Warum sich die Helligkeitsstandards völlig unterscheiden
Typische Helligkeit in Innenräumen:
- 600–1200 Nits
Typische Helligkeit im Freien:
- 5.500–10.000 Nits
Die Verwendung der Außenhelligkeit in Innenräumen kann folgende Auswirkungen haben:
- Augenermüdung
- unangenehmer Anblick
- übermäßige Blendung
DDW Ingenieur Notizen
Viele Kunden achten bei der Bewertung von Outdoor-Produkten vor allem auf die Wasserdichtigkeitsklassen.
In Umgebungen, in denen Geräte über einen längeren Zeitraum betrieben werden, sind jedoch das Wärmemanagement und die Belüftung oft weitaus wichtiger als die Wasserdichtigkeit selbst.